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Er kam Anfang der 80-er Jahre (mit seiner Frau) zum Gesprächskreis unserer Gemeinschaft, nachdem er eine Therapie in der Guttempler Fachklinik Mahlertshof erfolgreich beendet hatte. (http://www.fachklinik-mahlertshof.de/). Das wichtigste Datum damals war für das Ehepaar Laing sicherlich der 4, Januar 1985 als Wilhelm zusammen mit seiner Ruth Mitglied unserer Gemeinschaft wurde, nachdem sie beide vor versammelter Mannschaft gelobten, in ihrem Leben niemals (mehr) Alkohol zu trinken. Damit waren sie auch Mitglieder im weltweiten Guttempler- Orden, den es seit 1883 schon in Deutschland gab und seit 1904 in Hessen. Unser Bruder Laing hat sein Versprechen bis zu seinem letzten Atemzug gehalten, wie so viele Mitglieder unserer Gemeinschaft, die in all den Jahren vor ihm verstorben sind. Und darauf sind wir alle in unserer Gemeinschaft auch ein wenig stolz
Wir haben Wilhelm alle sehr geschätzt. Er war stets ein Vorbild in der Wilhelmsbad - sowohl als aktives Mitglied, als auch als engagierter Helfer und Vorbereiter unserer wöchentlichen Gemeinschafts-Abende, bei Festen, Veranstaltungen und Ausflügen. Man konnte annehmen, dass er sich nie einen Kleinwagen anschaffen wollte, weil er Platz für Kaffee-Einkauf und für viele Getränke-Kästen brauchte, die er mit Mineralwasser, Cola und Brause für unsere Gemeinschaft von überall herbei schaffte.

Bruder Laing als Vize 2005
bei der Geschäftssitzung zum 30-jährigen Jubiläum unserer GTG WILHELMSBAD
(Bild klicken vergrößert)

Wilhelm mit seiner Ruth
2004 auf dem Abschluss Ball des Distrikt-Tages in Bad Wildungen (unter dem Motto: „100 Jahre Guttempler in Hessen“)
In einer Gesellschaft, in der das Freizeitverhalten immer individueller und die Bereitschaft zur ehrenamtlichen Tätigkeit immer geringer wird, ging Wilhelm den umgekehrten Weg. Er war ein Vereinsmitglied vom alten Schlag: Er hat das Engagement bei uns immer sehr ernst genommen. Für ihn standen die Ordensgeschwister und der soziale Zusammenhalt in der Gruppe im Mittelpunkt. Er hatte es nicht nötig, auf die Pauke zu hauen, eine Hauptrolle zu spielen. Unser Wilhelm hat sich in den Dienst des Ganzen gestellt und war bis zuletzt jahrelang „Vize“ bei vier verschiedenen Hochtemplern, obwohl er durch seine Kehlkopf-Operation stark gehandicapt war.
Für seine Hobbies Radfahren und Reisen plante er immer rechtzeitig Zeit ein, Wie gern radelte er mit Anhang an der Kinzig entlang (!) in die Bulau oder fuhr mit dem Wohnmobil zum geliebten Spreewald, wo er die Ruhe fand, um seinen Akku immer wieder neu aufzutanken
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