| Gemeinschaft Hexenberg auf den Spuren von Goethe und Schiller |
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Das 20- jährige Bestehen unserer Gemeinschaft im April diesen Jahres nahmen wir Mitglieder zum Anlass ein gemeinsames Wochenende in Weimar zu verbringen. Am 1. Oktober , noch vor dem ersten Hahnenschrei startete die Busreise von uns 17 Geschwistern und zwei Gästen von Rodgau aus in die Kulturhauptstadt Europas 1999. In der Raststätte in Eisenach wurde das zweite Frühstück eingenommen und die ersten Sonnenstrahlen eines sich abzeichnenden wunderschönen herbstlichen Tages begrüßt. Gegen Mittag trafen wir in Jena ein, wo wir im BEST WESTERN Hotel bereits unsere Zimmer belegen konnten. Nach einer kurzen Pause setzen wir unsere Reise nach Weimar fort. Dort wartete bereits in der ältesten Rast-und Gaststätte Weimars-Anno 1540 „ Zum schwarzen Bären“ unser Mittagessen auf uns. Der überwiegende Teil unserer Reisegruppe hatte sich für die Gänsekeule mit Rotkraut und Thüringer Klößen entschieden. Danach startete der geführte große Stadtrundgang durch die Stadt der Dichter und Denker. Durch die Altstadtgassen führte uns unser Weg vorbei an Goethes Wohnhaus, Schillers Wohnhaus, dem Liszt-Museum, dem Bauhaus sowie der Herzogin Anna Amalia Bibliothek um nur einige unserer Stationen zu nennen. Nach einer Kaffeepause im Freien bei fast noch sommerlichen Temperaturen brachte uns unser Busfahrer zurück in unser Hotel in Jena wo wir den Tag in gemütlicher Runde Revue passieren lassen konnten. Nach dem sonntäglichen Frühstück besuchten wir die Gedenkstätte Buchenwald wo wir an einer 90-minütigen, bereits nur für unsere Gruppe im Voraus gebuchten Führung , teilnahmen. Die Begegnung mit den von 1937 bis 1945 von den Nationalsozialisten im Namen des Deutschen Volkes begangenen Verbrechen an den Häftlingen des größten Konzentrationslagers im damaligen Deutschen Reich bewegte uns alle zutiefst. Der anschließende Besuch der historischen Dauerausstellung sowie eine Filmvorführung über die Geschichte des Lagers vertieften und festigten die gewonnen Eindrücke und trugen zu einer Nachhaltigkeit des Gedenkstättenbesuches bei. Den Rest des Tages verbrachten wir mit ausgedehnten Spaziergängen durch den „Park an der Ilm“. Ein Besuch von Goethes Gartenhaus, dem Römischen Haus einem klassizischtischen Bauwerk aus dem Jahr 1797 sowie dem historischen Friedhof mit der Fürstengruft der Begräbnisstätte für die herzogliche Familie und Ruhestätte von Goethe und Schiller bildeten den Abschluss unseres schönen und gelungenen Jubiläumswochenendes. Am späten Nachmittag verließen wir den geschichtsträchtigen Boden Weimars und erreichten die heimatlichen Gefilde wie geplant um 22:30 Uhr.
Hans-Peter Schneider
GTG- Hexenberg, Dietzenbach |
















